Während du das hier liest, stauen sich über 150 Schiffe vor einer Meerenge, die schmaler ist als der Zürichsee lang. Und trotzdem hängt ein Fünftel der weltweiten Energieversorgung davon ab, dass sie offen bleibt.
Es gibt Orte auf der Weltkarte, die in keinem Schulbuch besonders hervorgehoben werden. Keine Hauptstädte, keine Touristenziele, keine Orte, an denen Geschichte geschrieben wurde – zumindest nicht auf den ersten Blick. Und doch entscheiden genau diese Orte darüber, ob dein Smartphone nächste Woche im Laden steht, ob das Antibiotikum in der Apotheke verfügbar ist und ob der Weizenpreis stabil bleibt oder durch die Decke geht.
Die Rede ist von Nadelöhren. Engstellen. Chokepoints, wie sie in der Fachsprache heissen. Orte, an denen sich globale Warenströme auf wenige Kilometer verengen – und an denen ein einziger Zwischenfall Kettenreaktionen auslösen kann, die Wochen später in einem Schweizer Supermarktregal spürbar werden.
Das klingt abstrakt? Seit dem 28. Februar 2026 ist es das nicht mehr.
Die Strasse von Hormus: Vom Gedankenexperiment zur Realität
Jahrelang war die Blockade der Strasse von Hormus ein beliebtes Szenario in Fachartikeln und in Seminaren an Hochschulen. "Was wäre, wenn?" fragten Dozierende in Supply-Chain-Vorlesungen. "Wie würde die Welt reagieren?" Die Antwort kennen wir jetzt.
Seit Ende Februar 2026 liegt der Schiffsverkehr durch die Meerenge zwischen Iran und Oman nahezu still. Der Auslöser: US-amerikanische und israelische Luftangriffe auf den Iran, gefolgt von iranischen Vergeltungsschlägen und einer faktischen Sperrung der Passage durch die iranischen Revolutionsgarden (Wikipedia, 2026). Was folgte, war kein theoretisches Planspiel, sondern die grösste Energieversorgungsstörung seit den 1970er-Jahren.
Die Zahlen sind nüchtern, aber sie treffen uns hart. Durch die Strasse von Hormus flossen 2025 im Durchschnitt 20 Millionen Barrel Öl pro Tag – das entspricht rund 20 Prozent des globalen Erdölverbrauchs (International Energy Agency [IEA], 2026). Dazu kommen knapp 20 Prozent des weltweit gehandelten Flüssiggases, grösstenteils aus Katar (U.S. Energy Information Administration [EIA], 2025). Wenn diese Meerenge dichtmacht, spürt das nicht nur Asien, wohin 84 Prozent des Hormus-Öls fliessen. Die Effekte sind weltweit zu spüren, auch in der Schweiz.
Der Touring Club Schweiz (TCS) meldete bereits Mitte März 2026 Preisanstiege bei Benzin und Diesel von 11 bis 22 Prozent gegenüber Januar 2026 (TCS, 2026). Der ETH-Forscher Cyril Brunner rechnete vor: Sollten die Energiepreise ein Jahr auf dem Stand von Ende März bleiben, entstünden der Schweizer Bevölkerung Mehrkosten von rund 4,9 Milliarden Franken – im Durchschnitt 1200 Franken pro Haushalt (Brunner, zitiert in swissinfo.ch, 2026). Das Wirtschaftsforschungsinstitut BAK Economics korrigierte die Inflationsprognose für 2026 von 0,3 auf 0,6 Prozent nach oben (BAK Economics, zitiert in swissinfo.ch, 2026).
Hier lohnt sich ein kurzer Umweg. Die Schweiz importiert sämtliche fossilen Energieträger. Kein Tropfen Erdöl, kein Kubikmeter Erdgas wird hier kommerziell gefördert. Erdölprodukte und Gas decken aber mehr als die Hälfte des nationalen Energiebedarfs. Das bedeutet: Jede Krise, die globale Energieflüsse stört, kommt über kurz oder lang in Bern, Zürich und Chur an. Nicht als Nachricht im Ticker, sondern als Betrag auf der Tankquittung.
Die Swissmem, der Verband der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, brachte es in einer Analyse auf den Punkt: Nicht die direkte Abhängigkeit vom Erdöl sei das Problem für die Tech-Industrie. Sondern die steigenden Erdgaspreise, die höheren Transportkosten und die weltweit gedämpfte Investitionsnachfrage, die zusammen einen Dreifach-Effekt erzeugen (Swissmem, 2026).
Was viele vergessen: Die Strasse von Hormuz ist nur 21 Seemeilen breit an ihrer engsten Stelle. Zwei einspurige Schifffahrtsrinnen, je zwei Meilen breit, getrennt durch eine Pufferzone. Durch dieses Nadelöhr fliesst ein Fünftel der globalen Energieversorgung. Kein anderer maritimer Engpass konzentriert ein vergleichbares Volumen auf so wenig Raum (Logistics Middle East, 2026).
Bypass-Optionen? Begrenzt. Saudi-Arabien betreibt die East-West-Pipeline zum Roten Meer mit einer Kapazität von 5 bis 7 Millionen Barrel pro Tag. Die VAE haben die Abu Dhabi Crude Oil Pipeline nach Fujairah ausserhalb der Meerenge. Aber zusammen decken diese Alternativen nur etwa ein Drittel der regulären Hormus-Durchflüsse ab. Irak, Kuwait und Katar haben gar keine Ausweichrouten (IEA, 2026).
Taiwan: Die Insel, ohne die kein Handy funktioniert
Wechseln wir den Schauplatz. Von einer Meerenge im Persischen Golf zu einer Insel im Westpazifik, die ungefähr so gross ist wie die Schweiz – und ohne die dein Laptop, dein Auto und dein Kühlschrank nicht existieren würden.
Taiwan produziert über 60 Prozent aller Halbleiter weltweit. Bei den modernsten Chips – den sogenannten Leading-Edge-Prozessoren, die in Smartphones, KI-Servern und Elektroautos stecken – liegt der Anteil bei über 90 Prozent (U.S. International Trade Administration, 2025). Ein einziges Unternehmen, die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), kontrolliert rund 72 Prozent des globalen Foundry-Marktes (The Motley Fool, 2026). Der nächste Wettbewerber, Samsung, kommt auf 7 Prozent. Das ist kein Markt in dem der Wettbewerb aktiv funktioniert, sondern eher ein Monopol. Das unter anderem auch, weil der Bau einer Halbleiter Fabrik sehr teuer ist.
Was bedeutet das für Lieferketten? Wenn TSMC eine Woche lang nicht produziert – wegen eines Erdbebens, eines Taifuns, einer geopolitischen Krise –, stehen Fabriken in Detroit, Stuttgart und Shanghai still. Apple, Nvidia, AMD: Sie alle lassen ihre wichtigsten Chips bei TSMC fertigen. Die Insel ist so zentral für die Weltwirtschaft, dass Fachleute vom "Silicon Shield" sprechen – der Idee, dass Taiwans Chipindustrie das Land vor einer chinesischen Invasion schützt, weil die wirtschaftlichen Kosten einer Zerstörung dieser Fabriken für alle Seiten untragbar wären (Stimson Center, 2025).
Und weil das hier gut passt, eine kurze Nebenbemerkung: Die EUV-Lithographie-Maschinen, die TSMC für die Herstellung modernster Chips braucht, kosten fast eine halbe Milliarde Dollar pro Stück. Sie werden von genau einem Unternehmen auf der Welt hergestellt: ASML in den Niederlanden. Also hängt die Chipproduktion in Taiwan von Maschinen ab, die auf der anderen Seite der Welt hergestellt werden.
Die geopolitische Lage um Taiwan ist angespannt – das ist kein Geheimnis. China betrachtet die Insel als abtrünnige Provinz. Die USA unterstützen Taiwan informell, aber zunehmend auch mit konkreten Massnahmen. TSMC baut Fabriken in Arizona, Deutschland und Japan – nicht aus Abenteuerlust, sondern weil die Konzentration der Chipproduktion auf einer einzigen Insel ein Klumpenrisiko darstellt, das die gesamte globale Wirtschaft betrifft.
Ukraine: Neon, Kabelstränge und die unsichtbaren Zulieferer
Bleiben wir beim Thema Halbleiter, aber wechseln den Ort. Bevor Russland im Februar 2022 die Ukraine angriff, war das Land einer der wichtigsten Produzenten von Neon-Gas – einem Edelgas, das für die Halbleiterfertigung unverzichtbar ist. Neon wird bei der Lithographie eingesetzt, dem Verfahren, mit dem Schaltkreise auf Siliziumwafer geätzt werden. Schätzungen zufolge stammten vor dem Krieg rund 50 Prozent des weltweit verwendeten Halbleiter-Neons aus der Ukraine, vor allem aus den Werken in Mariupol und Odessa (Logistikmarktstudie Schweiz, 2024).
Die Werke in Mariupol wurden zerstört. Odessa produziert unter Kriegsbedingungen. Die globale Halbleiterindustrie hat reagiert und alternative Quellen erschlossen – aber der Schock sass tief, weil kaum jemand vorher wusste, wie abhängig die Chipproduktion von einem Gaslieferanten in der Ostukraine war.
Und dann sind da die Kabelstränge. Weniger glamourös als Halbleiter, aber mindestens ebenso wichtig. Die Ukraine war ein bedeutender Standort für die Produktion von Kabelbäumen – jenen komplex verästelten Kabelsystemen, die in jedem Auto die Elektronik verbinden. Volkswagen, BMW, Audi: Sie alle bezogen Kabelstränge aus ukrainischen Werken. Als der Krieg begann, standen innerhalb weniger Tage Produktionslinien in Deutschland still. Nicht wegen fehlender Motoren oder Karosserien, sondern wegen fehlender Kabel.
Hier zeigt sich ein Muster, das sich durch die gesamte Weltkarte der Verwundbarkeit zieht: Die grössten Risiken lauern nicht bei den offensichtlichen Lieferanten, sondern bei den unsichtbaren. Bei den Tier-2- und Tier-3-Zulieferern, die niemand auf dem Radar hat – bis sie ausfallen.
Der Suezkanal und der Panamakanal: Alte Bekannte mit neuen Problemen
Manche Nadelöhre sind so bekannt, dass sie fast schon langweilig wirken. Der Suezkanal verbindet das Mittelmeer mit dem Roten Meer und spart Schiffen den Umweg um ganz Afrika. Rund 12 bis 15 Prozent des Welthandels passieren diese 193 Kilometer lange Wasserstrasse. Als im März 2021 das Containerschiff "Ever Given" den Kanal sechs Tage lang blockierte, wurde sichtbar, was passiert, wenn ein einziger Punkt ausfällt: Geschätzte Kosten von 9,6 Milliarden Dollar pro Tag im globalen Handel.
Aber der Suezkanal hat ein neueres Problem. Ab Ende 2023 griffen die Huthis im Jemen Frachtschiffe im Roten Meer an, die auf dem Weg zum Kanal sind. Viele Reedereien haben daraufhin ihre Routen um das Kap der Guten Hoffnung verlegt – ein Umweg von rund 6000 Kilometern und 10 bis 14 zusätzlichen Tagen Fahrzeit. Das verteuert den Transport, verlängert die Lieferzeiten und bindet Schiffskapazitäten. Hier schliesst sich auch ein Kreis zur Strasse von Hormus denn die Huthis werden vom Iran unterstützt und zählen zur "Achse des Widerstands" die vom Iran geführt wird.
Am anderen Ende der Welt kämpft der Panamakanal mit einem ganz anderen Problem: Wasser. Die Schleusen des Kanals werden mit Süsswasser aus dem Gatún-See gespeist. In den Jahren 2023 und 2024 führte eine schwere Dürre dazu, dass der Wasserstand so weit sank, dass die Anzahl der täglichen Schiffsdurchfahrten drastisch reduziert werden musste. Weniger Durchfahrten bedeuten längere Wartezeiten, höhere Kosten und alternative Routen.
Klimawandel als Supply-Chain-Risiko – das klingt wie ein Buzzword, ist hier aber sehr konkret: Weniger Regen in Panama bedeutet weniger Schiffe durch den Kanal, bedeutet teurere Waren in Europa und Nordamerika.
Warum das alles kein Zufall ist – sondern ein System
Wenn man all diese Nadelöhre auf einer Karte einzeichnet – Hormus, Taiwan, Ukraine, Suez, Panama –, dann sieht man kein zufälliges Muster. Man sieht ein System, das über Jahrzehnte auf maximale Effizienz getrimmt wurde. Just-in-time-Produktion, globale Arbeitsteilung, Spezialisierung bis ins Extrem: All das hat Waren billiger und verfügbarer gemacht. Aber es hat auch ein Netz geschaffen, das an wenigen Punkten reissen kann – und dann überall reisst.
Die Schweiz steht in diesem System an einer besonderen Stelle. Einerseits: Ein kleines Land ohne eigene Rohstoffe, das nahezu alles importiert – von Energie über Nahrungsmittel bis zu Medikamenten. Andererseits: Ein Land, das selbst tief in globale Lieferketten eingebettet ist. In Zug sitzt mit Glencore das umsatzstärkste Unternehmen der Schweiz, das weltweit Rohstoffe handelt. In Basel exportiert allein Roche Medikamente im Wert von 30 Milliarden Franken jährlich – 10 Prozent aller Schweizer Exporte (Roche Schweiz, 2025). Entlang dieser Lieferkette generiert Roche weitere 35'000 Arbeitsplätze.
Wer verstehen will, wie verletzlich dieses System ist, braucht Leute, die es lesen können. Die wissen, wo die Engstellen liegen, welche Ausweichrouten existieren und wie man Risiken quantifiziert, bevor sie Realität werden. Das ist kein Nischenwissen. Das ist eine Kernkompetenz, die in den nächsten Jahrzehnten an Bedeutung gewinnen wird.
Genau hier setzt ein Studium im Bereich Supply Chain Management an. An der Fachhochschule Graubünden etwa existiert mit der Studienrichtung Digital Supply Chain Management im Bachelor Betriebsökonomie ein Angebot, das BWL-Wissen mit dem Verständnis globaler Lieferketten verbindet – und das nicht in einem Elfenbeinturm, sondern in einer Region, die selbst seit Jahrhunderten ein Knotenpunkt im europäischen Warenverkehr ist. Chur liegt an der Transitachse zwischen Nordeuropa und Italien, das Rheintal verbindet die Schweiz mit Österreich und Liechtenstein, die Bündner Pässe waren schon im 18. Jahrhundert strategisch umkämpft. Supply Chain hat hier Tradition – auch wenn das Fach damals noch keinen englischen Namen trug.
Was die nächsten Jahre bringen – und was das für dich bedeutet
Die Hormus-Krise wird irgendwann enden oder hat je nach Leseart mit dem am 8. April 2026 ausgerufenen Waffenstillstand zumindest eine Atempause erhalten. Der Suezkanal wird wieder sicherer werden – oder auch nicht. Taiwan wird weiter Chips produzieren – solange der Frieden hält. Aber eines wird sich nicht ändern: Die Welt wird nicht weniger vernetzt werden. Und mit der Vernetzung kommen die Risiken.
Die Federal Reserve Bank of Dallas (2026) schätzt, dass die Hormus-Krise das globale BIP-Wachstum im zweiten Quartal 2026 um 2,9 Prozentpunkte drücken könnte . Das ist nicht eine Zahl auf einem Bildschirm. Das sind reale Unternehmen, die Aufträge verlieren, reale Arbeitsplätze, die wegfallen, reale Menschen, die mehr bezahlen für weniger.
Wer in den nächsten Jahren BWL studiert, wird sich entscheiden müssen: Generalistische Ausbildung oder Spezialisierung? Marketing, Finanzen, HR – oder ein Feld, das gerade in Echtzeit beweist, wie relevant es ist? Supply Chain Management ist ein Thema das du bisher vielleicht nicht auf dem Radar hattest. Es ist aber ein Fachgebiet das du studieren kannst, wenn du verstehen willst, wie die Welt funktioniert und wie fragil sie ist.
Die Karte der Verwundbarkeit wird nicht kleiner werden. Aber es gibt Menschen, die lernen, sie zu lesen.
Quellen:
BAK Economics. (2026). Konjunkturprognose Schweiz: Auswirkungen des Iran-Kriegs. Zitiert in swissinfo.ch, 2. April 2026.
Brunner, C. (2026). Energiekostenabschätzung für Schweizer Haushalte. LinkedIn. Zitiert in swissinfo.ch, 2. April 2026.
Federal Reserve Bank of Dallas (2026). What the closure of the Strait of Hormuz means for the global Economy. https://www.dallasfed.org/research/economics/2026/0320#:~:text=Thus%2C%20fourth%2Dquarter%2Dover,control%20the%20Strait%20of%20Hormuz.
International Energy Agency [IEA]. (2026). Strait of Hormuz: About. https://www.iea.org/about/oil-security-and-emergency-response/strait-of-hormuz
Logistics Middle East. (2026). Measuring global supply chain reliance on Hormuz. https://www.logisticsmiddleeast.com/analysis/measuring-global-supply-chain-reliance-on-hormuz
Roche Schweiz. (2025). Über Roche Schweiz. https://www.roche.ch/ueber-uns
Stimson Center. (2025). Why Taiwan Fears 'America First' Risks Eroding Its 'Silicon Shield'. https://www.stimson.org/2025/why-taiwan-fears-america-first-risks-eroding-its-silicon-shield/
swissinfo.ch. (2026). Energie in der Schweiz: Die milliardenschwere Rechnung des Nahostkonflikts. https://www.swissinfo.ch/ger/klimaanpassung/energie-in-der-schweiz-die-milliardenschwere-rechnung-des-nahostkonflikts/91181834
Swissmem. (2026). Steigende Energiepreise: Wie stark trifft der Irankrieg die Tech-Industrie? https://www.swissmem.ch/de/wissen/unternehmensfuehrung/steigende-energiepreise-wie-stark-trifft-der-irankrieg-die-tech-industrie.html
The Motley Fool. (2026). Taiwan Semiconductor Controls 72% of the Global Chip Market. https://www.fool.com/investing/2026/03/22/taiwan-semiconductor-controls-72-of-the-global-chi/
Touring Club Schweiz. (2026). Benzinpreis Schweiz: Entwicklung. https://www.tcs.ch/de/camping-reisen/reiseinformationen/wissenswertes/fahrkosten-gebuehren/benzinpreise-schweiz.php
U.S. Energy Information Administration [EIA]. (2025). Amid regional conflict, the Strait of Hormuz remains critical oil chokepoint. https://www.eia.gov/todayinenergy/detail.php?id=65504
U.S. International Trade Administration. (2025). Taiwan – Semiconductors including chip design for AI. https://www.trade.gov/country-commercial-guides/taiwan-semiconductors-including-chip-design-ai
Verein GS1 Switzerland & ISCM-HSG. (2024). Logistikmarktstudie Schweiz. St. Gallen.
Wikipedia. (2026). 2026 Strait of Hormuz crisis. https://en.wikipedia.org/wiki/2026_Strait_of_Hormuz_crisis
20 Minuten. (2026). Versorgungssicherheit Schweiz: Droht eine Energiekrise? https://www.20min.ch/story