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Data and Information Science Blog

Werde ein Info-Held!

Passend zu den kommenden Informationsanlässen zu den „Information Science“-Studiengängen präsentieren wir das neue Werbevideo der „Info-Helden“. Mit von der Partie in diesem Video sind auch einige Studierende unseres Bachelor-Studiengangs sowie Besucher des Informationstages der HTW Chur im Januar 2012.

Die weltexklusive Premiere nun hier im InfoWissBlog:

Die Info-Helden auf YouTube

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Anzahl Kommentare 56
Kommentare

Radasits 18.03.2012

Ich wünsche allen einen guten Wochenstart.
Hier noch eine amüsante, kostenlose Werbung für den Berufszweig Bibliothekare:
„Perez Hilton postete auf seinem Blog das Video zu Stefanies neuer Single «Diggin’ in the Dirt» mit der Überschrift: «Die neue Stefanie Heinzmann! Die sexy Schweizer Bibliothekarin ist zurück.»
http://www.20min.ch/people/schweiz/story/-Hoert-den-Song-der-sexy-Bibliothekarin—18511082

Radasits 18.03.2012

Mein Eintrag soll anregen/aufregen/ermuntern.

Radasits 16.03.2012

Zitate:
Zum Thema: von der Theorie zur Praxis! Wir müssen praktizieren und nicht …….?

„Immer wieder einmal werden bibliometrische Studien dazu angestellt, die zeigen, wie dereinst Bibliotheksthemen in wissenschaftlichen Arbeiten des Feld im Mittelpunkt standen und dann langsam verdrängt wurden.“

„Und jetzt noch mal zurück zur Informationswissenschaft. Schauen wir uns mal die Pioniere und Gründer der deutschsprachigen IW an, so fallen hier Namen auf wie Henrichs (Philosophie), Kuhlen (Philosophie), Krause (Informatik), …“

„…das Web Advisory, das Web Strategy Management, die Business Information Systems, die Collaboration Technologies sowie die IT Jobfamilie der Requirements Engineers“

Ich behaupte – nein ich weiss es: Entscheidungsträger in der Privatwirtschaft wollen Praxis, Lösungsvorschläge, Optimierungen, Effizienszsteigerung – und keine wissenschaftlichen Abhandlungen/Theoretiker.

meyer_daniel 17.03.2012

Ein Thema war die Flexibilität (in einem früheren Beitrag von N. Hofer) um sich an die Praxis anzupassen. (Flexibilität wird von allen verlangt angefangen von der Putzfrau und der Kassiererin, bringt mich kaum weiter wenn ich mich für ein Job bewerbe). Bevor man aber die Möglichkeit hat sich einzubringen, seine Flexibilität zu demonstrieren, sollte im Vorfeld (beim HR Mensch der die Bewerbungen durchsieht) ganz klar sein was das IW Studium (Bachelor und Master) beinhält und die Vorteile die für das Unternehmen herausspringen. So kann das ein positives Kriterium werden, der dann für den Absolventen spricht und ihn vielleicht vielleicht zum Jobinterview verhilft.
==> W. Semar: Diese Konkrete Massnahmen die Radasit anspricht, die ich bereits andeutete, verdienen, meiner Meinung nach einen eigenständigen Blogbeitrag. Es wird langsam aber sicher schwierig sich durch die Kommentare durchzuarbeiten.

Danièle Meyer/IW08tz/ XING7Facebook

Radasits 16.03.2012

…ja natürlich! 🙂

Radasits 16.03.2012

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Semar
„Der Trailer (der ja letztendlich der Auslösser dieser gelungenen Diskussion war) soll dazu ein Anfang sein.“
So ist es!
Das ich den Anfang gemacht habe, ist reiner Zufall. Es braucht eine angeregte Diskussion (event. auch angreichert mit einigen provokativen Aeusserungen – mit vielen Ausrufezeichen). Mein Frage nun an Sie/an die Kollegen: existieren konkrete Iniativen/Massnahmen um unsere Branche in der „Privatwirtschaft“ schmackhaft zu machen? Wie können wir z.bsp. die Banken/Versicherungen anstecken/begeistern?

meyer_daniel 16.03.2012

und auch in den restlichen Sparten in der Privatwirtschaft bitte schön……

meyer_daniel 15.03.2012

Erst zur info: bis um das Jahr 2000, als Herr Herget die Studienleitung des (noch nicht so genannten) IW-BSc übernahm, enthielt der Name diesen Studiengangs I&D. Vielleicht kann mir U. Naegeli auf die Sprünge helfen. Soweit zur „historischen“ Entwicklung.
Radasits spricht von einer fehlenden praxisbezogene Anbindung und DAS ist DAS Schlüsselwort zu dieser Diskussion. In Deutschland ist das Fach anerkannt wird und Jobs für IW-Absolventen werden in grosssen Firmen angeboten. (wie WS zitiert). Die Lage ist der Schweiz ist unterscheidlich und bedarf auch eine andere Strategie. Ich möchte hier auf die Projektarbeit der IW08tz die das Thema „Bekannheitsteigerung der IW in den Bereichen I&W: Identifikation der Arbeitswelt und Potenziale für die IW in Chur“ behandelt hat. Da wurden verscheidenen Sparten untersucht. (PK 11-12 Naegeli und I. Macek). Ich habe in dieser Diskussion im Blog unter anderem für kooperative Forschungsprojekte plädiert (bei den Antworten herrschte Funkstille), ich plädiere auch für die Erarbeitung einer praxisbezogene Definition für die IW (ich frage mich wirklich warum ist das Sujet „Tabu“ ist ) und vielleicht ein bisschen mehr PR… Auch ich fand diese Diskussion spannend. Hat in diesem Blog je einen Beitrag so viel Interesse – und ja fast Leidenschaft – geweckt?

Wolfgang Semar 16.03.2012

Sie bringen die Sache auf den Punkt: „Die Lage ist in der Schweiz unterschiedlich“. Hier wird in der Tat automatisch Informationswissenschaft mit Bibliothekswissenschaft gleichgesetzt. Was eben ausserhalb der Schweiz nicht der Fall und auch richtig ist. Und so sehr man in der Schweiz auf eigene Sicht auf die IW bestehen mag, so sehr bekommt die IW damit ein Problem. Zum Einen bekommen wir derzeit nicht mehr genügend Studierende die sich für Bibliotheken und Archive als Arbeitsplätze interessieren und zum anderen ist in der Schweiz (wie Sie ja auch deutlich gemacht haben) nicht das Bewusstsein vorhanden, dass die IW sich zunehmend auch ausserhalb der traditionelen Berufszweige dem Produkt „Information“ und widmet und vorallem widmen muss! Ich geben Ihnen vollkommen recht, hier muss noch einiges an PR gemacht werden. Der Trailer (der ja letztendlich der Auslösser dieser gelungenen Diskussion war) soll dazu ein Anfang sein.

Radasits 14.03.2012

Geschätzte Kolleginnen und Kollegen
Ich finde diese Diskussion horizonterweiternd und wichtig, sehr wichtig – für mich jedenfalls (bin ein verstaubter, praxiserprobter IuD-er – mit 25-jähriger IuD-Erfahrung). Ich habe mit grossem Interesse die Beiträge gelesen (wahrscheinlich würde man hier „spannend“ sagen – spannend ist für mich ein Krimi). BIG SMILE. Scherz bei Seite – die Entwicklung ist sehr unterschiedlich. Einerseits gibt es die Hardliner (ich bezeichne sie als die „herkömmlichen“ IuD-Spezialisten), auf der anderen Seite die IT-lastigen IW-ler. Meine Frage: um die Zukunfttrends zu meistern, müsste man zuerst eine IT-Ausbildung absolvieren um dann irgendwelche Web-/Social Media-Tools etc. zu betreuen? Mir fehlt die praxisbezogene Anbindung von „Informationsmanagement zur Privatwirtschaft“ –> Kommunikationsbeauftragter, Medienbeobachter oder gemäss Prof. Dr. Semar ein CIO in der Privatwirtschaft.

Wolfgang Semar 16.03.2012

Sie müssen eben nicht zuerst „eine IT-Ausbildung absolvieren um dann irgendwelche Web-/Social Media-Tools etc.“ betreuen zu können oder „die Zukunfttrends zu meistern“. Sie sollten aber zuimindest als IW-Studienanfänger die Bachelor-Vertiefung „Information Engeneering“ wählen. Falls sie eine der drei anderen Vertiefungen gewählt haben, oder gar einen Quereinstieg vor haben, dann empfehle ich unbedingt den MSc IS zu absolvieren. Dort werden sie fit gemacht für die Zukunft und den Umgang mit „Web-/Social Media-Tools“.

Nathanael Hofer 13.03.2012

Der Werbefilm ist von Inhalt und Aufmachung her vermutlich eher an ein jüngeres Publikum gerichtet. Ich gehe mal davon aus, dass seine Wirkung anhand einer entsprechenden Fokusgruppe aus 17 bis 18-jährige FMS- und BMS-AbsolventInnen mit positivem Ergebnis (z.B. „weckt Interesse“) getestet wurde. Das dürfte also passen.

Zu den Einsatzmöglichkeiten in der Privatwirtschaft: Bei der Credit Suisse können sich studierte InformationswissenschaftlerInnen (je nach individuellen Interessenschwerpunkten und zusätzlich nachweisbaren Fähigkeiten) für ganz unterschiedliche Stellen bewerben. Business Units, für die IW Alumni aus meiner Sicht prädestiniert sind, umfassen beispielsweise das physische Archiv, das elektronische Langzeitarchiv, das Economic & Business Information Center, das Web Advisory, das Web Strategy Management, die Business Information Systems, die Collaboration Technologies sowie die IT Jobfamilie der Requirements Engineers.

In Anbetracht derzeitiger (meist IT-getriebener) Trends wie Enterprise 2.0, Collective Intelligence oder Big Data dürften ausserdem auch die projektbasierten Einsatzmöglichkeiten von InformatikerInnen mit IW-Studienhintergrund zunehmen. Ein persönliches Beispiel: http://www.naveco.ch/2012/02/01/effiziente-nutzung-von-kollektivem-wissen-durch-soziale-verschlagwortung-in-intranet-portalen

Wolfgang Semar 14.03.2012

Sehr schönes Beispiel für einen „IW“-Job!

meyer_daniel 12.03.2012

Schmackhaft „die Info-helden auf YouTube¨!
Ich bin sicher viele werden sich anmelden. Wann kommt dann das Pendant um zukünftige Arbeitgeber (aus der Privatwirtschaft) auf Absolventen des Bachelor und des Master aufmerksam zu machen?

Wolfgang Semar 13.03.2012

Danke für die positive Einschätzung betreffend den Anmeldezahlen zum Studium und für die Zustimmung zum Werbespot. An dem Pendant für „zukünftige Arbeitgeber (aus der Privatwirtschaft)“ arbeiten wir gerade. Ich hoffe, dass wir einen solchen Spot noch in diesem Jahr realisiert bekommen.

Und vielen Dank für Ihre Nennung von IW-Jobs ausserhalb der „traditionellen“ Job-Liste. Ich selbst kenne Personen, die bei Google, eBay, Online-Spieleanbietern, Data-Mining-Unternehmen, Online-Monitoring-Unternehmen und Online Forschungsinstitutionen (um nur einige zu nennen) ihren „Traumberuf“ gefunden haben.

Multisynth 24.04.2012

Das Problem ist doch, dass der Studiengang Informationswissenschaft zu wenig Technik lastig ist. Ich habe mal herumgesurft und meistens wird in der Schweiz als Content Manager, Informations Manager, etc. ein Informatik oder Wirtschaftsinformatik Studium erwarten mit Hintergrundwissen. Im IW Studium weiss man danach zwar wie Daten aufbereitet etc. werden, aber die Technik fehlt.Da meistens Wirtschaftsinformatiker in Firmen entscheiden was mit den Informationen geschieht und diese Studiengänge werden zur Zeit extrem gepusht an den FH’s. Da denke ich ein IW’ler hat weniger zu sagen aus ein Wirtschaftsinformatiker, da dieser mehr vom Fach, sprich Technik versteht. CRM, CMS, ECM etc. Systeme. Die nehmen dort auch alles durch.
Jedenfalls in der Privatwirtschaft. In der Schweiz ist dieser Studiengang auch viel zu wenig aktuell in vielen Betrieben. Die wissen nicht was damit anzufangen ist. Da holt man sich lieber ein Informatiker der ETH, der auch Datenbankabfragen machen kann, Projekte führen und Archivsysteme einführen kann. Vor allem wens um Archivsysteme geht, wollen viele Firmen halt nun auch Programmiererfahrung, Unix/Server Erfahrung, etc.
Denke der Studiengang in Kombination mit Informatik wäre genial. Aber alleine sind die Berufsschancen in der Privatwirtschaft nicht sehr rosig.

Wolfgang Semar 12.03.2012

Mir ist es ein Rätsel, wieso man als IW-Berufsfelder immer zuerst an „BibliothekarIn und/oder ArchivarIn“ denken muss. Das „IW“-Berufsfeld ist doch viel grösser und umfasst in der Zwischenzeit auch sehr viele technische Berufszweige. Wieso will niemand „Global Head of Knowledge Management oder CIO“ werden oder in den grossen Bereich der Informationsvisualisierung gehen? Ich kann mir kaum vorstellen, dass es ein Traumberuf ist den Rest seines Lebens in einer Bibliothek oder in einem Archiv zu verbringen?

meyer_daniel 12.03.2012

Liegt es vielleicht daran dass die meisten Absolventen aus Bibliotheken und Archive kommen? Wer vermittelt uns der Vorteil solcher Stellen? Anderseits: Wie steht es mit dem Interesse dieser Unternehmen (die IM und WM gross schreiben) an IW-Absolventen? Wie hoch ist der % von Studenten die einen Job in solchen Unternehmen finden, Unternehmen, die, meiner Meinung nach, als der „natürliche Absatzmarkt“ für IW-Absolventen gelten. Die IW-Ausbildungen sind dort einfach zu wenig bekannt.

Radasits 12.03.2012

Prof. Dr. Wolfgang Semar?
Hochschule für Technik und Wirtschaft
Fachbereich Informationswissenschaft
MSc IS Studiengangsleiter
Prof. Dr. habil. Wolfgang Semar

Haben Sie DAS geschrieben?
„Ich kann mir kaum vorstellen, dass es ein Traumberuf ist den Rest seines Lebens in einer Bibliothek oder in einem Archiv zu verbringen?“

!!!!! Unglaublich diese Aussage!

Diese Aussage irritiert mich sehr. Es ist erschreckend! Nicht tragbar! Es ist ein Traumberuf für zahlreiche Menschen! Mehrere hundert/tausend gut ausgebildete Menschen arbeiten in Bibliotheken und Archiven!

Radasits 10.03.2012

Nachtrag: „Absolventinnen und Absolventen übernehmen qualifizierte Leitungsfunktionen…“
http://www.fh-htwchur.ch/sii-home/aus-und-weiterbildung/master/

„….in/für Online Repositories“ = Bibliothek/Speicher?

Ich würde gerne zu diesem Thema diskutieren. Wo finden wir Arbeit? In qualifiziertne Leiungsfunktionen? Als Führungskraft?

Wolfgang Semar 16.03.2012

Die Frage die hier erst geklärt werden muss ist: „Wer ist wir?“
Die URL zeigt auf den konsekutiven Master of Science. Dieser Studiengang ist so konzipiert, dass neben einer Ausbildung in „Information Design“ oder „Information Asset Managemen“ die Absolventinnen und Absolventen zusätzlich eine Management Ausbildung als Führungspersönlichkeit erhalten. Sie finden Arbeit bei Datenbanhanbieter, Hostunternehmen und z.B. Fachinformationszentren. Darüber hinaus stehen je nach Vertiefungsrichtung ihnen Jobs offen bei Online-Unternehmen z.B. eBay (in ZH). Ob man sofort als Führungsperson eingestellt wird oder zuvor noch ein Trainee durchlaufen muss hängt von der Unternehmenskultur und der eigenen Persönlichkeit ab.

Radasits 10.03.2012

Gut gemacht. Klingt nach High-Tech, sprüht Moderne aus, kann faszinieren. Leider ist jedoch die bestehende Ausbildung IuD (egal ob MaSc oder was auch immer angehängt) verstaubt, archivarisch, veraltet ist. Die Berufs-/Einsatzchancen sind heute sehr gering. Es sei denn, man(n)/frau will als MediothekarIn, BibliothekarIn, IuD-SpezialistIn in einer Uni-/Stadt- oder Gemeindebibliothek arbeiten. Wo denn sonst?
Trotz aller Anstrengungen sollte das Motto gelten: „Ausbildung mit Anbindung“. Anbinden an was?

Multisynth 26.04.2012

Die Uni Konstanz bildet ja auch Information Engineers aus. Jedoch mehr IT lastiger. Denke so leid es einem tut, aber die werden eine wirklich super Chance in der Wirtschaft haben. Was denen fehlt ist die BWL. Dort müsste man das auch noch einbauen. Aber ein Konstanzer Informationsengineer mit Master und BWL Kenntnisse wird sicher extreme Chancen haben.