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Ausflugsziel während des Auslandsemesters in Kopenhagen: Nyhavn

Mein Aus­tausch­se­mes­ter in Ko­pen­ha­gen

Hej allesamen!

Mein Kopenhagenabenteuer begann im August, als ich etwas früher als mein Semester ankam, um die Stadt vor Studienbeginn zu geniessen. Auf dem Programm standen Strand, die Innenstadt (Indre By) und das bekannteste Wahrzeichen Kopenhagens: Nyhavn. Zum Frühstück gab es, ganz nach Kopenhagener Art, entweder ein BMO oder eine Kardamomschnecke. Wer süsses Gebäck mag, ist hier bestens aufgehoben. Ich durfte Kopenhagen vom Sommer, badend im Meer und Kanal, über den herbstlichen Hygge-Moment bis zur Weihnachtsstimmung erleben. Beeindruckt war ich von den vielen Fahrrädern und fahre seit meiner Ankunft auch überall mit meinem treuen roten Fahrrad hin.

So lebt es sich: Ich wohne im BaseCamp, einem Heim für Studierende mit etwa 350 Bewohnenden aus aller Welt. Das Zusammenleben ist für mich neu, da ich noch weder mit so vielen Menschen noch in einem Wohnheim gewohnt habe. Gemeinsam schauen wir Filme, veranstalten Potluck-Tage in den Gemeinschaftsküchen, gehen auf Pubcrawls oder machen Kajaktouren. Wir sind ein bunter Haufen an Personen, die studieren, arbeiten oder gerade ein Praktikum machen. Das macht die gemeinsame Zeit spannend, abwechslungsreich und unterhaltsam.

Die Uni liegt inmitten eines Naturschutzgebiets – überall Grün, entspannte Stimmung und viele Tiere. Mein persönliches Highlight? Ganz klar: die Kängurus, die hier einfach frei auf dem Campus herumspringen!

In meiner Zeit hier habe ich viele Museen besucht, darunter das Louisiana, das Architektmuseum, das Designmuseum und die Glyptothek. Museen gehören zur Kultur in Kopenhagen und sind perfekt für regnerische Tage, die seit dem Oktober immer häufiger werden. Zudem ist es meistens windig und frisch. Ein persönliches Highlight war die Kulturnacht. Da konnten wir viele verschiedene Orte bis spät in die Nacht besuchen, zum Beispiel den Zoo, die Cisterne, ein U-Boot, die Nikolajkirche und eine Süssigkeitenfabrik. An Parties, Konzerten und architektonischen Schmuckstücken mangelt es hier nicht. Meine Wochenenden verbringe ich oft auf Flohmärkten, die hier einen hohen kulturellen Stand geniessen, in Parks oder jetzt, da es kälter wird, in Cafés, Bars und Bibliotheken.

Das Studium begann mit den International Days, bei denen alle Austauschstudierenden sich mit Spielen und Design Thinking besser kennenlernten. Dann startete das erste Modul «Google Design Sprint», bei dem in einer Woche ein Prototyp entsteht. Das war ungewohnt, aber eine tolle Lernmöglichkeit. Während des Moduls arbeiten die Gruppen für reale Kundinnen und Kunden. So konnte ich Kopenhagen und seine Unternehmen auf eine andere Weise kennenlernen: Nach dem ersten Projektpitch für einen Fahrradverleih fuhren wir als Klasse mit ebendiesen Fahrrädern in den Dyrehaven, einen Hirschpark, und besuchten Bakken, den ältesten Freizeitpark der Welt. Das aktuelle Projekt ist für das Dänische Rote Kreuz, das eine Lösung für flexible Helfende suchte. Das spricht mich als Second-Hand-Liebhaberin besonders an.

Mein grösstes Learning hier ist, wie effizient dänische Menschen arbeiten. Die meisten arbeiten von 8 bis 15 Uhr und sind sehr produktiv. Danach steht die Arbeit nicht mehr im Fokus. Die Work-Life-Balance hier hat mich in den ersten Wochen sehr überrascht, da ich mir das nicht gewohnt bin. Nach dem ersten Kurs, in dem schnell ein Prototyp entstand, verstand ich den Mindset.

Ich freue mich auf den kommenden und letzten Monat in dieser wunderbaren Stadt.


kærlig hilsen,


Carla

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