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Fuss­ball­kar­rie­re und Studium kom­bi­nie­ren – geht das?

Gabriel Lüchinger macht mithilfe der Fachhochschule Graubünen das Unmögliche möglich und verbindet seine Fussballkarriere beim FC Vaduz mit seinem Digital Business Management Studium.

Mein Name ist Gabriel Lüchinger und ich spiele professionell Fussball in der Challenge League beim FC Vaduz. Die Fachhochschule Gaubünden bietet mir die einmalige Chance, meine Fussballkarriere und das Studium Digital Business Management unter einen Hut zu bringen. Ich habe lange nach einer für mich passenden Lösung gesucht, wie ich studieren und mich trotzdem weiterhin auf meine Leidenschaft, den Fussball, konzentrieren kann, ohne dass dabei etwas zu kurz kommt. Oft gelingt dieser Spagat aufgrund von Anwesenheitspflicht an den Schulen nur schwierig oder den durch Trainings und Matches verpasste Stoff muss mühsam im Selbststudium nachgeholt werden.

Die Fachhochschule Graubünden ermöglicht Sportlern und Sportlerinnen durch die Anerkennung des Spitzensportantrages, Studium und Spitzensport zu vereinbaren, was für mich eine enorme Erleichterung bedeutet. Durch die Studienleitung, die mich verständnisvoll und kompetent durch das Studium begleitet, fühle ich mich an der Fachhochschule Graubünden besonders gut aufgehoben. Vor Semesterstart reiche ich jeweils  meinen Trainingsplan ein und gemeinsam finden wir Lösungen, falls sich Anwesenheiten an der Fachhochschule und Trainingszeiten beim FC Vaduz überschneiden.

Auch der FC Vaduz ist mir eine grosse Stütze in Bezug auf das Studium. So darf ich ab und zu ein Training selbst nachholen, um beispielsweise an Prüfungen teilnehmen zu können. Kommt es dennoch mal vor, dass ich  aufgrund von Matches nicht am ordentlichen Prüfungstermin teilnehmen kann, so besteht die Möglichkeit, nach Absprache mit der Studienleitung, die Prüfung an einem Nachholtermin zu absolvieren.  Ich profitiere damit enorm von diesen Rahmenbedingungen der Fachhochschule Graubünden und bin dankbar dafür, mich neben dem Fussball auch akademisch weiterentwickeln zu können.

Anstatt mir abends vier Stunden Netflix reinzuziehen, kann ich beispielsweise die Onlineaufzeichnungen der verpassten Vorlesungen nachschauen, die mir auf der Lernplattformder Fachhochschule zur Verfügung stehen und mich so stets auf den neuesten Stand bringen. Auch wende ich mich oft an meine Mitstudierenden, die sehr hilfsbereit sind und mir die im Unterricht gemachten Übungen erklären oder mir den Prüfungsstoff durchgeben.

Ich habe gemerkt, dass sich das Studieren, so wie ich es an der Fachhochschule Graubünden ausleben kann, auch auf den Sport positiv auswirkt. Disziplin, Ehrgeiz und die Bereitschaft Neues zu lernen, sind im Sport genauso wichtig wie im Studium. Durch bestandene Prüfungen oder abgegebene Arbeiten fühle ich mich selbstbewusst und produktiv und zeige das dann auch auf dem Fussballplatz. Zudem ist die geistige Aktivität ein optimaler Ausgleich zur körperlichen Anstrengung.

Auf der anderen Seite habe ich durchs Fussballspielen gelernt, mich teamfähig zu verhalten, was mir nun bei den Gruppenarbeiten im Studium zugute kommt. Beides hilft mir also, eine Balance zu finden um vom Einen oder Anderen besser abschalten zu können. Im Fussball werden die Anforderungen an eine gute mentale Verfassung immer höher, das Spiel wird schneller, weshalb man stets wach und konzentriert sein muss. Hier schlage ich die Brücke vom Studium zum Spitzensport. Je fitter ich durch das Studium im Kopf bin, desto konzentrierter und schneller bin ich auch im Fussball. Natürlich sollte im Sport die Regeneration nicht zu kurz kommen, weshalb ich auch hier gut auf meine Ernährung und ausreichend Schlaf/Ruhezeit achte.

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