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Prototype Screen

Markenführung und ICH-Marke

Insta, Snapchat und Linkedin-Profil - Privat präsentiert man sich mit ausgewählten Fotos, Meinungen und mehr oder weniger bewusst platzierten Botschaften.

Wie sieht denn eine solche ICH-Marke aus, wenn sie nach Grundsätzen der Markentheorie geschaffen wird?

Im Modul Markenführung und die ICH-Marke wird genau diese ICH-Marke zum Objekt. Die Studierenden erhalten Insights in die Markentheorie und werden bei der Erstellung und Konzeption der eigenen Marke begleitet. Ziel des Modul ist nichts geringeres, als die eigene ICH-Marke zu konzipieren und als mobilen Prototypen umzusetzen.

Unterrichtet und begleitet durch Ruedi Müller-Beyeler, Heike Brockmann und Armando Schär, wurden in diesem Semester rund 20 Studierende aus den Studiengängen Digital Business Management und Multimedia Production.

Hier ein Beispiel, wie DBM-Studierende Jasmin Suter die Challenge erlebt und gemeistert hat:

 

Jasmin Suter schreibt zum Modul:

Meine ICH Marke

Was ist deine USP? Eine Frage, mit der wir uns im Studiengang Digital Business Management oft beschäftigen. Mit dem Unterschied, dass es hier im Modul Markenführung und ICH-Marke um die eigene persönliche USP ging. Was macht mich als Person einzigartig? Gar nicht so einfach zu beantworten. Die USP sollte als Leitidee für die Erarbeitung der eigenen ICH-Marke, in Form eines XD-Prototyps dienen. Mittels verschiedener Übungen näherten wir uns schrittweise dem Konzept für unsere persönliche ICH-Marke.

Meine USP für die ICH-Marke lautete «Ich bin ein Drilling, trotzdem gibt es mich nur ein Mal.». Ausserdem verfolgte ich das Ziel, meine ICH-Marke in Form einer «kreativen» Bewerbungsart für eine Stelle in einer Digital Marketing oder Creative Agentur zu kreieren.

Im Verlaufe der Arbeit entwickelte sich meine Leitidee zu einer anderen um. Von der ursprünglichen Idee übernahm ich lediglich die drei knalligen Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow. Ich verfolgte allerdings weiterhin das Ziel meinen Prototypen für Bewerbungen zu konzipieren und diesen möglichst unterhaltsam zu gestalten. Unterhaltung ­­– ein Schlüsselwort in der Marketing-Branche. So versuchte ich zwei Dinge, die zwar nicht viel gemeinsam haben, ich aber liebe, zu vereinen – Ice Cream & Social Media.

XD-Prototyp
Eis mit Sti(e)l – Geschmacksache

Das Glace nimmt eine prominente Stellung in meinem mobile-first XD-Prototypen ein und wird zum Hauptmerkmal. Ausbildung, Arbeitserfahrungen und Skills sind auf drei Subseiten aufgeführt, welche durch die drei Buttons «Education», «Work» und «Skills» abgerufen werden können.

Will man erfahren, wer hinter dieser Seite steckt, führt der Button mit meinem Vornamen «Jasmin» zu einem Portrait von mir. Über den «Herz»-Button gebe ich ganz nach Social-Media-Manier mittels Emojis ein paar Informationen über mich persönlich preis. Nicht zu viel, es soll ja spannend bleiben. 😉

Zurück auf der Startseite führt der Pfeil nun in die nächste Ebene zum Eisstiel. Hier wird einem die Frage gestellt «Did the ice cream meet your taste?». Ihr merkt schon, mein Prototyp sollte mit etwas Humor genommen werden. Wie bei der Wahl der Glace-Sorte ist man entweder überzeugt von einer Sorte und kommt auf den Geschmack oder nicht. Heisst, bei einer Bewerbung kann man entweder mit seinen Fähigkeiten und Persönlichkeit punkten oder es passt einfach nicht zu 100% und das ist auch ok so. Ist die Person noch nicht ganz überzeugt vom Geschmack, bzw. meinen Fähigkeiten und will nochmals einen Blick drauf werfen, wird sie mittels «Taste Again» auf die Startseite zurückgeführt.

Ist der Leser überzeugt führt ein Social-Link auf der Rückseite des Eisstiels auf meinen Instagram-Account. Zudem hat er die Möglichkeit via «Contact» mich per Email oder Telefonnummer zu kontaktieren, was auch dem Ziel meines XD-Prototyps entspricht.

Was nehme ich mit?

Das Wahlpflichtmodul Markenführung und ICH-Marke bot einen eindrücklichen

Einblick in die Kunst der Markenführung und die Chance, sich mit seiner eigenen Marke als Person zu beschäftigen und diese weiterzuentwickeln. Ob man nun ein Unternehmen eine Privatperson oder eine Person des öffentlichen Lebens ist, es hilft jedem sich von Zeit zu Zeit die Fragen zu stellen: Wer will ich sein, was will ich erreichen und wie möchte ich mich der Welt präsentieren?

Dank regelmässigen Coaching-Sessions mit den Dozenten und den Mitstudierenden konnten wertvolle Tipps für die Erstellung der ICH-Marke eingeholt werden. Einmal mehr habe ich gemerkt, wie wichtig und hilfreich es ist, sich mit anderen austauschen zu können, Ideen zu teilen und eine andere Sichtweise auf seine Arbeit zu bekommen. Zudem war es sehr spannend, die Entwicklung von der Leitidee bis zum Ergebnis des XD-Prototyps der Mitstudierenden mitverfolgen zu können. Am Schluss sind viele tolle und einzigartige Prototypen entstanden, die sich sehen lassen können.

In diesem Sinne: Let’s keep working on our personal brands and run the world!✌️🌍

 

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