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Digital Business Management 2.0

Basierend auf Input aus Wirtschaft und Studentenschaft wird das Curriculum des DBM-Studiums ab HS2020 mit einer grossen Revision ausgebaut.

Diesen Sommer durften wir die ersten Digital Business Management Absolventinnen und Absolventen beglückwünschen. Sie haben sich als Pioniere auf ein komplett neuartiges Studienangebot eingelassen. Dabei haben Sie sich intensiv eingebracht, mit vielen Partnerunternehmen an Projekten gearbeitet, ein Fachpraktikum absolviert und 47 Module besucht. In den vergangenen drei Jahren haben sie kontinuierlich Feedback gegeben, sich an Gesprächen zur Verbesserung und Weiterentwicklung beteiligt und haben zur offenen und familiären Studienatmosphäre beigetragen.

Gleichzeitig entwickelt sich die digitale Wirtschaft weiter und wir konnten im Gespräch mit den knapp 50% externen Lehrbeauftragten und Partnerunternehmen auf aktuelle Trends reagieren und diese ins Studium einbauen. So wurde zum Beispiel das Modul «Datenschutzrecht in der Schweiz und Europa» im Frühjahr 2019 als Reaktion auf die DSGVO eingeführt. Im Modul «Aktuelle Themen und Trends» haben Studierende diverse Trends, wie zum Beispiel im Nachhaltigkeits-Kontext, aufgearbeitet.

Die angestrebte Selbstständigkeit der FH Graubünden ermöglichte grössere Anpassungen am Studiumsdesign. Wir wollten die Chance nutzen, um über die üblichen Verbesserungs- und Qualitätssicherungsprozesse hinaus innovative Ideen umzusetzen.

DBM 2.0 startet mit neuem Curriculum im Herbstsemester 2020

Kern-Erneuerung des neuen Curriculums ist die Flexibilisierung des Studiums. Die Studierenden erhalten deutlich mehr Wahlmöglichkeiten und können sich selbst innerhalb des Studium nach eigenen Interessen profilieren. Der Studiumsaufbau wird modularer und noch konsequenter auf die Kernbereiche des Digital Business Managements ausgerichtet. Das Studium orientiert sich an den drei Kernbereichen «Business Innovation», «User Experience» und «Technology». Nach den ersten Studiensemestern können die Studierenden neu knapp 30% der Studieninhalte, insgesamt 13 Module, aus fünf Bereichen selbst wählen.

Kernbereiche des DBM-Studiums als Venn-Diagramm
Kernbereiche des DBM-Studiums

Die Wahlbereiche sind «Business Innovation», «User Experience», «Technology», «Sozial- und Methodenkompetenz» und «Praxis und Transfer». Zusätzlich können neu Wahlmodule von ausserhalb des Curriculums, wie bspw. internationale «Summer Schools», angerechnet werden.

Somit können Studierende künftig selbst das Steuer in die Hand nehmen und sich, wie bisher, breit in verschiedensten Themen des Digital Business Managements ausbilden lassen oder sich auf einen der drei Bereiche fokussieren. Dies erlaubt es Studierenden sich beispielsweise für die Arbeit als User Experience Spezialistinnen oder im Produktmanagement noch gezielter zu qualifizieren. Weiter wird damit auch der technische Teil ausgebaut, wodurch gewillte Studierende einen tieferen Einblick, insbesondere in Frontend-Technologien, erhalten.

Weiter wurden die Assessment-Stufe aufgehoben, Module so zusammengetragen, dass es keine sehr kleinen Module mehr gibt und das neue, interdisziplinäre und FH-weit unterrichtete Modul «Human Centered Entrepreneurship» als Wahlpflichtmodul aufgenommen. Künftig wird dadurch eine noch stärkere Vermischung der Jahrgänge ermöglicht. Letztlich ermöglicht das neue Studiumsdesign eine agilere Reaktion auf die digitale Wirtschaft, wodurch relevante Trends noch schneller in Wahlpflichtmodulen aufgenommen und detailliert behandelt werden können.

Das neue Vollzeit-Curriculum ab dem Herbstsemester 2020 sieht wie folgt aus:

Vollzeit-Studienplan Digital Business Management

Mehr Informationen zur Studienrichtung sind auf der Seite des Studienangebots auf fhgr.ch zu finden.

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