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«Mach’s einfach!» – Studytrip nach Berlin

Die HTW Chur war mit Ihren Klassen DBM17 Teilzeit, DBM18 Teilzeit und DBM18 Vollzeit in Berlin zu Besuch, um in die digitale Welt der dort ansässigen Startups und auch etablierten Unternehmen einzutauchen. Die Studierenden hatten hier die Möglichkeit sich zwischen drei Vertiefungsthemen des Studytrips zu entscheiden: 

  • Gruppe 1: eCommerce, Retail, Handel
  • Gruppe 2: Technology, SmartCity, SmartEnergy, Smart Items
  • Gruppe 3: Advertising, Media, Agentur, (Online) Marketing, Publishing

 

Wie gestalte ich eine energieeffiziente Zukunft? Wie transformiere ich Geschäftsmodelle und wie bringe ich mein Unternehmen zu neuen Denkweisen? Fragen, welche mich zur Auswahl der Gruppe mit thematischem Schwerpunkt «Technology, SmartCity, SmartEnergy, SmartItems» für den Study Trip bewogen haben.

 

Dienstag – Tag eins

Die glamouröse Start Up Welt – Millionär über Nacht. Gibt’s das wirklich? Alexander Köplin, Geschäftsführer von Seed + Speed Ventures, erklärt, wie und vor allem warum sie als Frühphaseninvestor in Unternehmen investieren. Dass Geld nicht alles ist und dieses dem Startup nach einer getätigten Investition nicht alleinig gehört, gibt er uns ebenfalls zu verstehen – oft brauchen Startups wegweisende Hilfestellung, um ihr Unternehmen überhaupt weiterzutreiben. Die zweite Station des Tages: GetYourGuide, ein Schweizer Startup welches Touristen und Tourguides zusammenbringt. Trotz nicht funktionierendem Beamer (wen wundert das heut zu Tage schon?) hielt Josef Gatzek, Group CFO, die Präsentation über das Wachstum des Unternehmens sowie die allgemeine Frage, wieso schnelles Wachstum überhaupt wichtig ist, souverän ab.

Im BMW Motorradwerk scheint die Digitalisierung nicht wirklich sichtbar. Ein Knochenjob, welche die Werkmitarbeiter am Fliessband, präzise in einen umfänglichen Prozess eingegliedert, tagtäglich leisten. Obschon es eine seltsame Erfahrung war den Werksmitarbeitenden während der Arbeit zuzusehen, war es interessant zu beobachten, wie Mensch und Maschine gezielt zusammenarbeiten, um das Tagesziel (welches im Übrigen auch angezeigt wird) zu erreichen.

Die Gruppe bei GetYourGuide

 

Mittwoch – Tag zwei

Der Mittwoch startete im Startup Lab der SRH Berlin. Ähnlich wie die HTW Chur ist die Partnerhochschule genauso interessiert an neuen Studienmodellen, welche nicht nur innovativ in der Durchführung, sondern auch zukunftsträchtig sind. Weiter ging es mit einer Keynote von Dominik Grau, Verlagsleitung des digitalen Tagesspiegels, in welcher über den Paradigmenwechsel und somit über die Wichtigkeit der Kundenzentrierung gesprochen wurde. Nicole Mai, Direktorin von Kienbaum und Partner, gab zudem Tipps, wie man sich im Arbeitsleben professionell sowie persönlich richtig positioniert.

Das Highlight vom Tag war der Besuch der Alten Münze. Das ehemalige Münzprägewerk bietet Raum für Kunst- sowie Kulturschaffende. Die «Fabrik der Zukunft» macht seit 2014 die vorhandenen alten Räumlichkeiten Stück für Stück wieder benutzbar. Von Technoparties über Firmenanlässe bis hin zum Frauen Coworking Space oder Tonstudios ist in der alten Münze wirklich alles vertreten was für Offenheit, Modernität und Innovation steht.

Die Gruppe in einem der «Räume der Begegnung» in der Alten Münze

CoWomen – «Connecting rising Women» - aus der Alten Münze mit der ganzen Welt!

Besuch der Ausstellung «Nineties»

 

Donnerstag – Tag drei

Wie oft standen wir schon mal vor einem Geschäft, welches geschlossen war, obwohl es auf Google als offen angezeigt wurde? Genau dieses Problem löst Yext – Kontrolle für Unternehmen über die eigene Marke im digitalen Umfeld.  Los ging es mit Oliver Kaltner, Chairman und Verantwortlicher für den Aufbau in Berlin, danach erhielten wird von Minh Chung, Director Enterprise Sales, sowie Christian Bauer, Sales Engineer, Einblicke in das vielseitige Leben eines Sales Mitarbeiter. Der zweite Stopp führte uns zu V/CO, ein Teil des deutschen Familienunternehmen Viessmann. Wie V/CO neue Ideen entwickelt, konnten wir anhand einer Design Thinking Session hautnah mit dem Unternehmen erleben und durchführen. Besonders interessant: V/CO transformiert momentan das 12’000 Mitarbeiter schwere Unternehmen hin zum Agilen. Dass dies nicht ganz einfach und selbstverständlich ist, wird mit der Aussage «Eine offene Kommunikation, ist das Wichtigste bei so einer Transformation» zusätzlich untermauert. Die letzte Station der Gruppe war der Bosch IoT Campus. Mit seinem einzigartigen Auftritt unterscheidet sich das Unternehmen von seinem Mutterunternehmen Bosch vor allem in folgendem Aspekt: Zusammenarbeit, Wissensaustausch sowie dem Drang des Tuns. Fehler werden akzeptiert – ja – sogar fast schon gefördert ohne den Ursprung der Firma zu vergessen und mit dem Ziel trotz (eventueller) Fehlentscheide die Qualität stets bei zu behalten und stetig zu verbessern.

Design Thinking bei V/CO

Alles in allem waren es drei spannende Tage –  von wo der unverkennbare Berliner Vibe und der Grund für den Erfolg vieler Unternehmen in Berlin schlussendlich stammt? Sie machen’s einfach!

 

 

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