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Zu­kunfts­be­ruf Supply Chain Ma­nage­ment

Die Handelszeitung hat vor Kurzem das Supply Chain Management als einen Zukunftsberuf bezeichnet, der die Digitalisierung der Schweiz prägen wird. Der Bedarf an Fach- und Führungskräfte steigt stark in diesem noch jungen Fachgebiet, das an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Technik und Informatik liegt.

Mit einem Studium in Digital Supply Chain Management bereiten sich junge Talente auf eine abwechslungsreiche berufliche Zukunft vor, in der sie strategische Partnerschaften und Kernprozesse sowie die digitale Transformation und Nachhaltigkeit von Unternehmen wesentlich mitprägen.

Sany Derungs, studiert im ersten Semester des schweizweit einzigartigen Teilzeitstudiums und berichtet von seinen Erfahrungen an der Fachhochschule Graubünden.

Vor seinem Studium hat der gebürtige Bündner eine Lehre als Logistiker im Armeelogistikcenter in Chur abgeschlossen und danach bei der Armee in Hinwil gearbeitet. Im Anschluss hat er die technische Berufsmatura in einem Jahr als Vollzeit-Ausbildung absolviert. Neben seinem Studium an der FH Graubünden arbeitet Sany Derungs bei der Firma Trumpf als Logistiker.

Das Interview mit Sany Derungs hat Dominic Käslin geführt, Studienleiter Digital Supply Chain Management an der FH Graubünden.


Sany, wie bist du zum Supply Chain Management gekommen?

Ich hatte während der Schulzeit verschiedene Berufswege im Auge und über meine Familie habe jemanden kennengelernt, der in der Logistik tätig ist. Daraufhin habe ich die Informationen des SVBL zum Beruf als Logistiker und auch die Info-Videos des Verbands angeschaut. Was dort beschrieben wurde hat spannend ausgehen und deshalb habe ich in diesem Bereich eine Schnupperlehre bei Debrunner Acifer absolviert. Der Beruf hat mir sehr gefallen und da mein Vater und mein Götti schon Lastwagenfahrer waren, habe ohnehin einen Bezug zum Transport gehabt. Während der Schnupperlehre hat ist mir aufgefallen, wie abwechslungsreich die Aufgaben in der Logistik sind und so hat mich das Thema gepackt. Da die Logistik ein Teil des Supply Chain Managements ist, habe ich so bereits über meine Lehre als Logistiker EFZ den Weg in dieses spannende Gebiet gefunden.

Das Supply Chain Management, inklusive der Logistik wird immer wichtiger und man merkt es ja auch selbst, wenn man in der Logistik arbeitet: es sind so viele verschiedene Abteilungen und Funktionen abhängig von der Logistik. Durch die zunehmende Digitalisierung von Unternehmen, der Forderung nach Nachhaltigkeit und nicht zuletzt auch durch die Auswirkungen der Pandemie, die wir in Supply Chains weltweit bemerkt haben, bin ich der Meinung, dass dieses Fachgebiet in der nächsten Zeit noch mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Wieso hast du Dich für das Digital Supply Chain Management Studium an der FH Graubünden entschieden?

Im zweiten Lehrjahr hat mein Lehrmeister mich angesprochen, ob ich Ideen hätte, wie ich mich nach der Lehre weiterbilden möchte. Da war ich 17 und hatte noch wenig Vorstellungen, was alles möglich ist. Mein Ziel war es zuerst einmal, die Lehre zu bestehen. Mein Lehrmeister hat mich aber sehr motiviert, nach der Lehre meine Ausbildung fortzusetzen, da ich schulisch gut unterwegs war. Er hat mir Informationen gegeben, zu Ausbildungen und Weiterbildungen, die nach einer Lehre als Logistiker möglich sind. Dort wurde auch ein Studium im Bereich des Supply Chain Managements beschrieben.

Das habe ich im Hinterkopf behalten, aber offen gesagt habe ich dazumal nicht erwartet, dass ich die Berufsmaturität machen würde. Als ich nach der Lehre meinen Arbeitsort nach Hinwil verlegt habe, hatte ich die Chance, ein Projekt zu übernehmen, um ein neues Lager einzurichten. Dort hatte ich auch direkt mit einem der Chefs der Armeelogistik zu tun. Dieser hatte selbst Supply Chain Management studiert. In der Freizeit hat er mir dann erklärt, wie ein solches Studium abläuft. Das hat mein Interesse geweckt und als ich dann begonnen habe, mich über Studienmöglichkeiten zu informieren, habe ich erfahren, dass die FH Graubünden in Chur ein Digital Supply Chain Management Studium anbietet. Daraufhin musste ich nicht mehr lange überlegen. Für mich war es klar, dass ich in der Logistik, bzw. dem Supply Chain Management, bleiben werde, da mir der Beruf sehr gefällt und ich mit dem Wissen, das ich im Studium aufbaue, beim Unternehmen, für das ich arbeite, dabei helfen, die Logistik und das Supply Chain Management zu verbessern.

Was waren deine Erwartungen, als du das Studium gestartet hast?

Ich hatte bei vielen Fächern schon eine gute Vorstellung, was mich erwarten wird. Zum Beispiel in Englisch oder Recht weiss man ja schon recht gut, was auf einem zukommen wird. Und bei den Betriebswirtschafts-Modulen hatte ich die Erwartung, dass wir nicht einfach Vorlesungen haben in denen Vorträge gehalten werden, sondern mit Praxisbeispielen arbeiten und Aufträge bekommen, an denen man wachsen kann. Es hat mich auch sehr gefreut, dass wir das an der FH Graubünden auch wirklich so machen. Bei den Supply Chain Modulen hatte ich gehofft, dass ich den Bezug zur Logistik sehe. Ich studiere erst seit Herbst 2021, aber dank den Modulen sehe bereits, welchen Einfluss gewisse Themen haben und wie diese mit meiner heutigen beruflichen Tätigkeit zusammenhängt. Das hatte ich mir erhofft und es gefällt mir, dass es auch so gekommen ist.

Wie du erwähnt hast, bist du jetzt seit einigen Monaten an der FH Graubünden. Was gefällt dir an der Fachhochschule am besten?

Besonders gut finde ich den Mix an der FH Graubünden. Es ist klar eine Fachhochschule, sie ist aber nicht hochgestochen. Man kann gut mit Dozierenden sprechen, in den Pausen auch schon ein wenig kollegial und das finde ich cool da so eine echte Bindung entsteht. Wenn ich schon vier Jahre in mein Bachelorstudium investiere, wünsche ich mir auch, dass ich auch auf einer menschlichen Ebene Beziehungen aufbauen kann. Das finde ich sehr cool an der FH Graubünden, hier erlebe ich es nicht so, dass die Dozierenden kommen und sagen, wir sind die Dozierenden und ihr seid die Studierenden, hört uns einfach zu. Viel mehr findet hier ein wirklicher Austausch statt.

Und in der Klasse selbst, wie ist die Zusammenarbeit dort?

In der Digital Supply Chain Management Klasse ist es ein Vorteil, dass wir in einer kleinen Gruppe studieren. Das habe ich schon in der Einführungswoche gemerkt. Recht schnell, fast nach einem Tag, hat sich bereits ein Team entwickelt, was ich wirklich sehr gut fand. So geht niemand unter und man lernt sich gut kennen. Ich finde, wir haben ein super Klima. Einige Module besuchen wir auch in einer grösseren Gruppe gemeinsam mit Studierenden aus dem Bachelorstudium Betriebsökonomie. Auch mit diesen verstehen wir uns super und es ist auch spannend, unterschiedliche Persönlichkeiten und weitere Perspektiven kennenzulernen. Ich sehe es als einen grossen Vorteil des Studiums, dass man viele verschiedene Sichtweisen auf das Studium, die Fächer aber auch auf das Leben allgemein kennenlernen kann.

Die Digital Supply Chain Management Klasse ist divers, sowohl was das Alter als auch den beruflichen Hintergrund der Studierenden angeht. Bringt es dir auch etwas, dass hier so viele verschiedene Hintergründe zusammenkommen?

Wenn wir jetzt sagen würden, dass alle in der Klasse einen Logistik Hintergrund hätten, dann würde in einer Gruppenarbeit wahrscheinlich nur die Logistik im Vordergrund stehen und anderes würde vielleicht untergehen. Aber wenn wir im Studium Gruppenarbeiten machen, hat jede und jeder einen anderen Blickwinkel auf die Arbeit. Wir haben Studierende, die eine kaufmännische oder technische Lehre gemacht haben und Erfahrung aus verschiedenen Bereichen des Supply Chain Managements mitbringen, sei es die Logistik, aber auch aus der Planung, dem Einkauf, dem Export und natürlich auch aus anderen Bereichen als dem Supply Chain Management. Wir haben fast alle Berufsmaturitäten vertreten und auch andere Vorbildungen, wie z.B. die HF. Teilweise haben wir auch Studierende, die schon in Führungspositionen gearbeitet haben. So lernen wir nicht nur mit und von den Dozierenden, sondern auch innerhalb der Klasse tauschen wir unsere Erfahrungen aus.

Du hast auch die Einführungswoche erwähnt, die vor dem Start des ersten Semesters stattfindet. Was ist dir von dieser geblieben?

Ganz klar der Besuch bei Hilti, das Unternehmen hat mich wirklich beeindruckt. Hilti habe ich vom Namen her gekannt und auch gewusst, dass das Unternehmen gross ist und ein guter Arbeitgeber ist. Aber dort zu sein und alles zu sehen, von der Planung bis zur Produktion und besonders auch den Campus, da musste ich schon sagen: Chapeau.

Die Woche war sehr informativ und für den Start des Studiums schon sehr fordernd, da wir viele verschiedene Abteilungen und Prozesse kennenlernen konnten, aber alles in allem sehr cool. Auch die Vorstellung der verschiedenen Bereiche des Supply Chain Managements durch sehr erfahrene Experten von Hilti war sehr beeindruckend.

Wie gefällt dir die Arbeit mit den Lehrpersonen an der FH Graubünden?

An der FH Graubünden ist es bemerkenswert, dass man bei jeder unserer Lehrpersonen auch ausserhalb des Unterrichts auf diese zugehen kann und gefühlt schon nach fünf Minuten eine Antwort bekommt. Ich kann mir vorstellen, dass eine so individuelle Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen nur an wenigen Hochschulen stattfindet und das macht die FH Graubünden aus meiner Sicht fast schon einzigartig.

Welche Module, die du zurzeit besuchst, gefallen dir besonders gut?

Natürlich das Modul Integrated Supply Chain Management, wegen den Supply Chain Management Modulen habe ich mich auch für dieses Studium entschieden. Es ist viel Arbeit und man muss am Ball bleiben. Aber es gefällt mir und es ist sehr interessant. Wir lernen die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Bereichen des Supply Chain Managements kennen und bauen uns damit die Grundlagen für das weitere Studium auf. Da es beim Supply Chain Management um die Koordination der Flüsse von Waren, Informationen und Geldmitteln geht – innerhalb eines Unternehmens aber auch über dessen Grenzen hinaus, eben in den Supply Chains oder Wertschöpfungsnetzwerken, behandeln wir auch schon wichtige IT-Systeme und die Digitalisierung von Prozessen. Aber auch Themen wie die Auswahl von Produktionsstandorten oder die Frage, wie das Supply Chain Management die Produktentwicklung unterstützen und damit die Nachhaltigkeit von Unternehmen verbessern kann sind interessant.

Hat es Vorteile für Dich, dass das Digital Supply Chain Management Studium ein Teilzeit-Studium ist?

Der wesentliche Vorteil ist, dass man das, was man an der Fachhochschule lernt auch direkt schon in der Praxis anwenden kann. Ein weiterer Vorteil des Teilzeit-Studiums ist, dass man nach dem Studium nicht erst den Weg zurück in die Wirtschaft finden muss, sondern schon während des Studiums gearbeitet hat. Im Moment arbeite ich zweieinhalb Tage in der Woche und das hat für mich auch den Vorteil, dass ich von der Abwechslung zwischen Arbeit und Studium profitieren kann. Wenn ich arbeite, bin ich darauf konzentriert und habe mit meinen Arbeitskolleginnen und -kollegen eine gute Zeit. So habe ich die Balance und ich finde das besser, als wenn ich die ganze Woche an einer Hochschule wäre.

Hat dir deine Logistikausbildung für das Studium bis jetzt etwas gebracht?

Ja, vor allem in den Digital Supply Chain Management Modulen. Da sind schon Themen gekommen, zu denen ich in der Lehre bereits etwas gehört habe. Zudem haben wir einige Dinge im ersten Semester noch auf einer hohen Flughöhe behandelt, da wir diese später im Studium weiter vertiefen werden. Da ist es gut zu wissen, dass ich aus der Lehre schon Vorwissen mitbringe.

Auf was freust du dich am meisten?

Seit ich an der FH Graubünden bin habe ich schon von einigen Lehrpersonen gehört, dass die Studienzeit die schönste Zeit des Lebens sein soll. Und so wie sich das bis jetzt entwickelt hat mit den Klassenkameradinnen und -kameraden, wird das sicher eine lustige Zeit, in der ich auch viele neue Leute kennenlernen kann. Und ob das jetzt ein Lernabend ist mit Klassenkameraden oder sonst ein Abend, an dem wir nicht über das Studium sprechen, auf das freue ich mich.

Welche beruflichen Möglichkeiten eröffnen sich für dich durch das Studium?

Ich kann mich mit dem Studium bei einem Unternehmen weiterentwickeln und die Logistik dort verbessern. Das liegt mir als Logistiker am Herzen und auch, dass die Arbeit für die Menschen, die in der Logistik arbeiten, besser und einfacher wird. Auch im Bereich Planning sehe ich viele Möglichkeiten einen Beitrag zu leisten, damit die Dinge besser und runder laufen, sei das in der Produktionsplanung oder bei der integrierten Planung.

Was würdest du jemanden mit einer Logistik Ausbildung als Tipp mitgeben, wenn sich der Mensch gerade überlegt, ob eine Ausbildung, bzw. ein Studium das Richtige ist?

Was ich auch gerade mit einem Arbeitskollegen besprochen haben ist, dass man sich natürlich auch in 10 oder in 20 Jahren noch entscheiden kann, ein Studium zu beginnen. Das ist kein Problem.

Aber ich sage, wieso nicht jetzt – jünger wirst du nicht mehr. Wenn du vielleicht gerade frisch aus der Lehre kommst, probiere die Berufsmaturität. Wenn du es nicht schaffst, dann ist es halt so – aber du musst dir dann nicht in 15 Jahren vorwerfen, dass du es nicht probiert hast. Und wenn du den Schritt gemacht hast und die Berufsmaturität, oder eine höhere Berufsprüfung, geschafft hast, dann nutze die Möglichkeit, an einer Fachhochschule zu studieren. Nicht alle Menschen haben diese Möglichkeit, nutze diese Chance. Es ist auch keine Schande, ein Studium anzufangen und es wieder abzubrechen, wenn es dir nicht gefällt, wenn du es nicht schafft oder du es nicht mehr willst. Ich würde aber sagen, «probieren geht über studieren». Deshalb kann ich jedem empfehlen, den Schritt zu wagen.

Als mir mein Lehrmeister vorgeschlagen hatte, dass ich die Berufsmaturität machen soll, habe ich selbst das Gefühl gehabt, dass ich ja «nur» Logistiker gelernt habe und dass ich das sowieso nicht schaffen würde. Ich finde aber, dass das ein absolut falsches Denken ist. Ich habe es bei mir selbst erlebt, denn ich habe es bis an die FH geschafft und werde sehen, wie weit es noch geht. Die Lehre fokussiert sich auf Logistik und darum lernt man, wie in anderen Lehren, auch nur einen Ausschnitt des Ganzen kennen. Aber das heisst nicht, dass du nicht noch viel mehr Fähigkeiten hast. Darum sollten alle, die auch nur ein wenig mit dem Gedanken spielen, eine Ausbildung wie die Berufsmaturität oder ein Studium zu machen, es probieren – oder noch besser – es machen.

Du hast einen Heimvorteil als Bündner an der FH Graubünden. In der Klasse haben wir aber auch Studierende aus Basel, Biel, Zürich und anderen Teilen der Schweiz und Liechtensteins. Wieso sollte jemand von der anderen Seite der Schweiz ein Digital Supply Chain Management Studium hier an der FH Graubünden absolvieren?

Der wichtigste Grund ist sicher, dass es das Studium nur an der FH Graubünden gibt. Und natürlich ist das Bündnerland auch schön. Aber ich finde, hier bekommen wir einen tollen Mix geboten, aus Hochschulleben und der Möglichkeit zu arbeiten. Ich kann mir fast nichts Besseres vorstellen, als an der FH Graubünden zu studieren.

Die FH Graubünden gibt gute Informationen zur Orientierung vor dem Studium und auch in der Einführungswoche lernt man viel über die Fachhochschule. Die öffentlichen Verkehrsmittel in der Schweiz sind exzellent, deshalb ist die Anreise auch z.B. aus Basel, Bern oder Zürich möglich. Wie an vielen Hochschulen hat es aber nicht sehr viele Parkplätze direkt vor der FH. Das kann man aber auch organisieren, da es in der Nähe Möglichkeiten zum Parkieren gibt. Wir haben Unterrichtszeiten, die das Pendeln gut möglich machen, auch von weiter weg und einige haben sich auch ein WG-Zimmer in der Umgebung genommen, damit sie auch an den Abenden das Hochschulleben geniessen können.

Die Handelszeitung bezeichnet Supply Chain Management als «Zukunftsberuf»

In der Ausgabe vom 14.10.2021 analysiert die Handelszeitung, welche Berufe eine besonders attraktive Zukunft vor sich haben. Die wesentlichen Punkte des Artikels sind im nachfolgenden Text zusammengefasst.

Anforderungen des Arbeitsmarkts verändern sich

Eine Analyse der Universität Oxford zeigt, dass fast die Hälfte aller heute bekannten Jobs in entwickelten Ländern wie der Schweiz bis 2045 verloren gehen werden.
2045 hört sich nach einer weit entfernten Zukunft an, aber bereits in 5 Jahren werden gemäss der Studie 6 von 10 Menschen von diesen Veränderungen betroffen sein.

Vor allem für Studierende an Hochschulen besteht «die Gefahr, dass (sie) aus Sicht des Arbeitsmarktes falsche Ausbildungen wählen» sagt Roger Wehrli, Bildungsexperte des Wirtschaftsverbands Economiesuisse im Artikel.

«Gefragt bleiben Spezialistinnen und Spezialisten, welche die Digitalisierung voranbringen.»
Eine Fachgruppe, bestehend aus Vertreterinnen der Wirtschaft, Wissenschaft und Medien, hat mit der Handelszeitung gemeinsam analysiert, welche Berufe eine «bedeutende Zukunft» vor sich haben. Das bedeutet, dass in diesen Berufen ein geringes Risiko besteht, dass Fachpersonen durch die Automatisierung ersetzt werden, dass sie einen wesentlichen Beitrag zur Digitalisierung der Schweizer Wirtschaft leisten und dass eine hohe Nachfrage nach entsprechend ausgebildeten Personen besteht.


Mit einem Studium in Digital Supply Chain Management an der FH Graubünden bereiten Sie sich für vier der zwölf beschriebenen Zukunftsberufe vor, welche die Digitalisierung der Schweizer Wirtschaft prägen werden:

  • Supply Chain Manager – dieser vielfältige Beruf steht im Zentrum des Studiums – Verdienst: CHF 90'000–150'000 pro Jahr
  • Category Manager – Das Management von Warengruppen in (Online-) Handelsunternehmen können Sie in Wahlpflichtmodulen des Studiums vertiefen – Verdienst: CHF 80'000–140'000 pro Jahr
  • Scrum Master – Die agile Methode des Projektmanagements lernen Sie in einem Wahlpflichtmodul des Studiums – Verdienst: CHF 90'000–140’000
  • Data Scientist – In der Vertiefung Supply Chain Analytics lernen Sie, Data Science Methoden auf die Wertschöpfungsprozesse von Unternehmen anzuwenden – Verdienst: CHF 90'000–170’000

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