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Nationale Fachhochschule mit Bündner DNA

Morgen ist es soweit: die Schweiz hat acht öffentlich-rechtliche Fachhochschulen. Das «jüngste Kind» heisst Fachhochschule Graubünden.

Nach zwanzigjähriger Zugehörigkeit zur Fachhochschule Ostschweiz FHO steigt die FH Graubünden von einer Teilhochschule zur Liga der selbstständigen Fachhochschulen der Schweiz auf. Diese Selbstständigkeit hat der Bundesrat auf Gesuch der kantonalen Regierung vor gut einem Jahr bewilligt.

Die FH Graubünden orientiert sich in den Bachelor- und Master-Studienangeboten sowie der Forschung an der kantonalen Hochschul- und Forschungsstrategie, in welcher die regionalen Bedürfnisse abgebildet sind. Mit der Selbstständigkeit kann die FH Graubünden noch stärker deren Umsetzung mitgestalten – immer unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Grundsätze.

«Ünschi Fachhochschual» schafft zusätzlichen Mehrwert in ihrer Aufgabe als Standortfaktor für die Ansiedlung und Entwicklung von Industrie, Wirtschaft und Forschung in Graubünden. Die FH Graubünden entspricht somit weitgehend dem Bündner Bildungs- und Forschungsbedürfnis. In der Technik wird sie zukünftig noch vermehrt auf die Bedürfnisse eingehen können.

Eine Fachhochschule im alpinen Raum zu betreiben, war bisher schon eine Herausforderung. Trotz namhaftem demografischen Rückgang der Zwanzigjährigen in Graubünden in den letzten sieben Jahren konnte die FH Graubünden bei den Neustudierenden stetig mehr Bündnerinnen und Bündner in einem Studium begrüssen. Insgesamt verzeichnet die Fachhochschule im gleichen Zeitraum bei den Neustudierenden ein Wachstum von gut 70 Prozent auf rund 2’250 Studierende und ein Forschungsvolumen von 10.6 Mio. Franken.

Für die FH Graubünden ist ihre herausfordernde Lage ein Privileg, denn mehr Ideenreichtum und Innovation sind gefordert, um zu bestehen. Unsere Vorfahren haben dies mit kühnen Bauten und Unternehmungen bewiesen. Zur Pionierin resp. zum Pionier wird, wer die erfolgreiche Zukunft mitgestaltet. Dieser Tradition entsprechend, schreibt sich die FH Graubünden lebende Innovation in Zusammenarbeit mit den Unternehmen sowie den Verwaltungseinheiten auf ihre Fahnen. Dies bedingt unerschütterliche Überzeugung, Pragmatismus, Bodenständigkeit, Neugierde, Offenheit für Neues und Innovation, eben Bündner Eigenschaften. Auch in Zukunft werden wir agil auf Bedürfnisse der Wirtschaftspartner in Technik- sowie Dienstleistungsbranchen eingehen können. Dabei wollen wir nicht alles anbieten, sondern setzen bewusst auf Angebote, die aus betriebswirtschaftlicher Sicht erfolgreich sind, insbesondere auch in Nischen.

Mehr als 80 Prozent unserer Studentinnen und Studenten kommen nicht aus Graubünden. Dies dank einer Kombination einzigartiger Studienangebote, flexiblen Teilzeitmodellen sowie – das scheint mir ganz wichtig – einer persönlichen Betreuung unserer Studierenden.

Gerade als selbständige Fachhochschule kommt den Kooperationen mit Wirtschafts- und Hochschulpartnern aus allen Himmelsrichtung eine zentrale Bedeutung zu. Dank komplementären Kompetenzen aus den Partnerschaften kann sich die FH Graubünden auf ihre Stärken konzentrieren und diese weiterentwickeln.

Die FH Graubünden freut sich über die Kontaktaufnahme für ein Forschungs- oder Dienstleistungsprojekt sowie Kooperationsangebote. Die Mitarbeitenden von «ünschara Fachhochschual» warten neugierig auf eine erfolgreiche künftige Zusammenarbeit.

Morgen ist es soweit: die Fachhochschule Graubünden ist selbstständig.

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