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Mentoring Event 2026

Men­to­ring Event 2026 – Zwi­schen Studium und Praxis

«Studiumserlebnisse als Beitrag zur Kompetenzentwicklung - Erkenntnisse aus Gamification, Praxisprojekten und Mentoring»

Weshalb ist ein Mentoring auch heutzutage noch wichtig? Mit dieser Frage begrüsste Prof. Dr.  Armando Schär, Prorektor der FH Graubünden, offiziell zum diesjährigen Mentoringevent 2026. Ein herzliches Dankeschön ging an alle anwesenden Mentorinnen und Mentoren, die ein Jahr lang Studierende der Fachhochschule Graubünden begleitet haben. Ziel des Mentoringprogramms ist es, sich auszutauschen, zu diskutieren, zuzuhören, zu beobachten und so auf unterschiedlichste Art und Weise voneinander zu profitieren. Am vergangenen Montagabend, 4. Mai 2026, rundete dieser Event im Restaurant B12 in Chur mit neuen Begegnungen, spannenden Inputs und leckerem Essen das Mentoringjahr 2026 ab.

Erneut war es ein Jahr voller Austausch zwischen Studium und Praxis. Das Mentoringprogramm der Fachhochschule Graubünden verknüpft nach Auswahlgesprächen und Empfehlungen Studierende mit erfahrenen Fach- und Führungspersonen aus unterschiedlichen Branchen. Durch regelmässige Gespräche, Treffen und Einblicke in den Berufsalltag sollen Studierende beruflich, aber auch persönlich begleitet werden und so die wichtige Brücke vom Studium in die Praxis schlagen. Genau dieses Thema zog sich durch den Abend.

Mit einem Apéro wurden die rund 30 Mentorinnen und Mentoren erstmal herzlich begrüsst und zum Netzwerken, Wiedersehen oder Kennenlernen eingeladen. Nach der offiziellen Begrüssung durch Prof. Dr.  Armando Schär meldete sich auch Riccarda Ryffel, Leitung Mentoringprogramm, zu Wort.

Seit über 15 Jahren begleitet sie das Programm mit grossem Engagement. In dieser Zeit entstand ein Netzwerk von rund 150 Fach und Führungspersonen. Und genau diesen dankte sie ausdrücklich an diesem Abend für ihren Einsatz und ihr «Dabeisein». Es sei immer schön zu sehen, was für Begegnungen, Gespräche und auch Freundschaften über das Mentoringjahr hinaus entstehen. Dass das Programm bereits nach einer guten Woche für das kommende Jahr ausgebucht ist und Wartelisten geführt werden, zeigt, welchen Wert dieses Angebot für Studierende hat.

Im anschliessenden Inputreferat sprach Prof. Dr. Jon Andrea Schocher, Dozent im Studiengang Sport Management, über neue praxisorientierte Lehrformen. Im Fokus stand ein Projekt rund um den FIS Weltcup Wengen, bei welchem Studierende reale Herausforderungen aus der Praxis erleben und lösen müssen. Er erwähnte, man soll mit der Praxis ausbilden, nicht nur für die Praxis. Das sogenannte Gamification Format verbindet Lernen direkt mit dem praktischen Handeln. Studierende sollen dabei neben den fachlichen Inhalten auch Selbstkompetenz, Sozialkompetenz und Methodenkompetenz entwickeln, sprich organisieren, entscheiden, Kompromisse eingehen und den Umgang mit Unsicherheiten üben. Es zeigt zudem auch, wie wichtig interdisziplinäres Arbeiten ist, da unterschiedliche Perspektiven aus verschiedenen Fachbereichen und reale Problemstellungen aufeinandertreffen.

Mentoring Event 2026
Mentoring Event 2026
Mentoring Event 2026

Bei einer darauffolgenden Podiumsdiskussion, moderiert von Prof. Dr. Armando Schär, wurde die Diskussion geöffnet. Prof. Dr. Jon Andrea Schocher, Mentor Pascal Kesseli von der People + Culture Group sowie eine aktuelle Mentee Anna Fuchs, Sportmanagement Studium, sprachen darüber, wie Kompetenzen im Studium durch das Mentoring und unter konkretem Einbezug der Praxis entwickelt werden. Neben den fachlichen wurden immer wieder auch die sozialen und Selbstkompetenzen erwähnt. In Zeiten wie diesen geht es vielmehr darum, wie man mit Situationen umgeht und Dinge koordiniert, als nur fachlich abzuliefern. Auch meinte Anna Fuchs: «Man muss lernen, mit Unsicherheiten umgehen zu können.»

Die Abschlussfrage von Armando Schär war auch während des Abendessens noch im Raum zu spüren. «Wie sieht die Lehre an der Fachhochschule in zehn Jahren aus?»

Eine klare Antwort dazu gab es nicht oder gibt es noch nicht. Jedoch viel zentraler schien die Frage, was Studierende wirklich brauchen, um gut vorbereitet in die Arbeitswelt zu starten. Also Kompetenzen, Erfahrungen und Themen, für die sie brennen. Alle waren sich einig, wenn eine Leidenschaft hinter der Zielverfolgung steht, kommt das meist gut. Auch hier soll das Mentoringprogramm anknüpfen. Die persönlichen Gespräche und Einblicke in die Praxis geben Studierenden Orientierung und helfen dabei, eigene Interessen und Stärken besser zu erkennen.

All diese neuen Inputs konnten bei leckerem Essen in lockerer Gesellschaft verarbeitet und verdaut werden. Es wurde viel diskutiert, gelacht und natürlich auch genossen. Zum süssen Abschluss gab es im Foyer ein Dessertbuffet. Mit vollem Magen und vielleicht trotz oder gerade dank dem Abend noch ein, zwei offenen Fragezeichen im Kopf endete das Mentoringevent 2026. Wie sieht die Lehre also in zehn Jahren aus?

Vielleicht interdisziplinärer, praxisnäher und stärker auf Gesundheit, Zusammenarbeit und Future Skills ausgerichtet. Fachkompetenzen bleiben relevant, werden künftig aber noch stärker verknüpft mit den sozialen Kompetenzen und der Selbstkompetenz. Es sind Fähigkeiten, die nicht nur im Studium, sondern auch in der Praxis zählen. Und es sind Fähigkeiten, die unter anderem durch das Mentoringprogramm auch im neuen Semester ab Oktober mit neuen Tandems und vielen Gesprächen weitergegeben werden sollen.

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Bachelorstudium Multimedia Production

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