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Pio­nie­rin­nen und Pio­nie­re der Me­di­zi­nal­tech­nik

Mit der Intranet-Serie «Highlights aus der Lehre» werden Einblicke in die Vielfalt der FHGR-Lehrveranstaltungen geboten. Diesmal mit den ersten Studierenden des Bachelorangebots MedTech. Mit dem diesjährigen Studienstart ist der Bachelorstudiengang Engineering komplett: neben den Neustudierenden in den bestehenden Vertiefungen Mobile Robotics und Optoelectronics haben auch 17 Menschen ihr Studium in der neuen Vertiefung MedTech aufgenommen.

Die MedTech-Studierenden erwerben Grundlagen in Elektronik, Mechanik, Konstruktion und Materialwissenschaften. Dazu kommen Embedded Software, Bildverarbeitung, künstliche Intelligenz und Systemmodellierung sowie medizinische Grundlagen in Anatomie, Physiologie und Biochemie. Laborübungen und Praxisprojekte mit Partnerunternehmen sollen sicherstellen, dass theoretisches Wissen unmittelbar angewendet werden kann.

Damit reagiert die FH Graubünden auf eine Entwicklung, die weit über die klassische Medizinaltechnik hinausgeht. Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz verändern das Gesundheitswesen. Gleichzeitig werden technische Systeme komplexer. Wer solche Systeme entwickelt, muss nicht nur programmieren oder konstruieren können, sondern auch verstehen, welchen medizinischen Zweck eine Technologie erfüllen soll.

Bemerkenswert ist auch, wer sich vom MedTech-Studium angesprochen fühlt. Das Neben Absolventinnen und Absolventen von Berufslehren wie Automation, Elektronik oder Konstruktion, können auch Menschen mit medizinischem Hintergrund den Weg ins Engineering einschlagen. So sind Fachpersonen Betreuung, Laborantinnen und Laboranten sowie Personen mit einem Bachelorabschluss in Pflege neu ins MedTech-Studium gestartet. Die unterschiedlichen Erfahrungen mögen herausfordernd scheinen, aber sie eröffnen die Chance, technische und medizinische Fragestellungen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Den unterschiedlichen technischen Vorkenntnissen begegnet der Studiengang mit Einführungskursen in Mathematik, Elektronik und Python-Programmierung. Durchgeführt werden diese Kurse von Studierenden höherer Semester. Das soll nicht nur fachliche Lücken schliessen, sondern gleichzeitig die Vernetzung und den Austausch innerhalb des Studiengangs fördern.

Im nun begonnenen ersten Semester geht es, nicht überraschend, um den Aufbau von Grundlagen in Fächern wie Mathematik, Informatik, Physik, Elektronik und Projektmanagement. Hinzu kommt ein Modul in Wissenschaftlichem Arbeiten und KI, welches in Zukunft alle FHGR-Studierende absolvieren. Die Neustudierenden sollen sich aber auch schon mit genügenden Inhalten ihrer Vertiefung auseinandersetzen können, was mit Modulen in Sensortechnik und dem interdisziplinären Projekt sichergestellt wird.

Mit MedTech, Mobile Robotics und Optoelectronics bündelt die FH Graubünden unterschiedliche Zukunftstechnologien unter einem gemeinsamen ingenieurwissenschaftlichen Dach. Robotik, optische Technologien und Medizintechnik mögen auf den ersten Blick weit auseinanderliegen. Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass sie hochqualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure benötigen und zunehmend durch Software, Datenverarbeitung und künstliche Intelligenz geprägt werden.

Wir wünschen den Studierenden weiterhin einen guten Start im MedTech-Studium!

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Mehr zum Bachelorstudium MedTech auf fhgr.ch/medtech.

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