Zum Inhalt springen
Logo FHGR Blog

FHGR Blog

Au­to­ma­ti­sier­te Ga­ra­gen­tor­öff­nung für den Stand­ort A

Mit der Intranet-Serie «Highlights aus der Lehre» werden Einblicke in die Vielfalt der FHGR-Lehrveranstaltungen geboten. Heute mit dem Semesterabschlussprojekt im Bachelorangebot Optoelectronics.

Die FH Graubünden möchte den Zugang zur Tiefgarage am Standort A technisch so anpassen, dass Fahrzeuge erkannt werden und bei gegebener Berechtigung das Garagentor automatisch geöffnet wird. Damit sollen Erfahrungen für ein Zutrittssystem für das Fachhochschulzentrum gesammelt werden. Genau hier kamen die vier Optoelectronics-Studierenden des 5. Semesters zum Zuge. Sie sollten ein entsprechendes System entwerfen und als Prototyp aufbauen, dies im Rahmen ihres letzten Semesterprojekts vor Studienabschluss. Dabei musste selbstverständlich die Funktion des aktuellen Badge-Systems parallel gewährleistet sein, damit der Zugang zur Tiefgarage stets möglich war.

Video-Eindrücke zu der Semesterarbeit Automatisierte Garagentoröffnung

Als Auftraggeber fungierte Max Zedi, Projektleiter Facility Management in den Zentralen Diensten. Begleitet wurden die Studierenden durch den Auftrag von mehreren Coaches sowie dem Modulverantwortlichen und Studienleiter, Tobias Leutenegger. Als Erstes mussten die Studierenden mit dem Auftraggeber eine Situations- und Aufgabenanalyse vornehmen. Dabei kam bspw. heraus, dass es ein Gästeparkplatzmanagement zu integrieren galt und die Lösung Datenschutzkonform sein müsse. Nach einer Recherche betreffend den Stand der Technik sowie bestehender Lösungen musste die Gruppe einen Technologieentscheid für ihr Projekt fällen.

Mit der Beschaffung von verfügbaren und der Entwicklung eigener Komponenten sollte die Nummernschilderkennung gewährleistet werden. Mit der selbst entwickelten Software galt es die Zutrittsberechtigung zu überprüfen, ein Gästeparkplatzmanagement zu erstellen und funktionierende Schnittstellen zur Toransteuerung zu sichern. Zudem musste die Software in das FHGR-IT-System integriert werden und der zukünftige Betrieb durch das Services-Team bewerkstelligt werden können.

Verbunden mit diesem Semesterprojekt waren mehrere Lernziele für die Studierenden vorgegeben. Unter anderem:

  • Eine saubere Aufgabenanalyse durchführen können;
  • Software für ein Gesamtsystem und Schnittstellen zu bestehenden Systemen implementieren können;
  • Ein System charakterisieren und den Einfluss von Störgrössen beurteilen können;
  • Eine komplexe Aufgabe als Gruppenarbeit lösen können.

Zudem bot diese Projektarbeit auch die Gelegenheit, sich auf die Bachelorarbeit einzustimmen.

Nach vielen Arbeitsstunden und Testrunden präsentierten die Studierenden am 6. Januar ihre Lösung. Zuerst stellten die Vier ihr Projekt vor. Dabei ging es im Innenbereich um die verwendete Software-, Elektronik und Mechanik-Lösungen sowie im Aussenbereich um die Bildverarbeitung sowie die in diesem Falle wetterfeste Mechanik-Lösung. Der Härtetest für das System und alle Anwesenden erfolgte bei Minusgraden vor der Einfahrt zur Tiefgarage. Mit unterschiedlichen Nummernschildern (zutrittsberechtigt, nicht zutrittsberechtigt und verschmutzt), wurde die Lösung auf Herz und Nieren getestet. 

In Rücksprache mit ihren Coaches hatten die Studierenden mit CHF 600 den Budgetrahmen zwar um ein Dreifaches überschritten, dafür aber ein datenkonform betreibbares System entwickelt, welches – mit noch wenigen Verbesserungen – in Betrieb gelassen werden kann. Ein voller Erfolg also!

Mehr zum Bachelorangebot Optoelectronics.

Hier gibt es weitere Blogs der FH Graubünden zu lesen.

Anzahl Kommentare 0
Kommentare