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Der Berufseinstieg ist für viele Hochschulabsolventinnen und -absolventen anspruchsvoller geworden. Auch an der FH Graubünden zeigen sich ähnliche Tendenzen im direkten Austausch mit Studierenden – sei es in Einzelberatungen, Workshops oder im Mentoringprogramm.
Die Rückmeldungen reichen von längeren Bewerbungsprozessen über mehr Absagen bis hin zu stark umkämpften Einstiegsstellen und Traineeprogrammen. Oft erfolgt der Einstieg zunächst über Praktika oder befristete Stellen. Gleichzeitig werden viele Positionen gar nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern intern oder über persönliche Kontakte vergeben.
Mehr als gute Noten
Klar ist: Gut ausgebildete Studierende treffen heute auf einen Arbeitsmarkt, der mehr verlangt als gute Noten allein. Umso wichtiger wird eine frühzeitige und bewusste Vorbereitung auf den Berufseinstieg. Zentral sind dabei Fragen wie: Was kann ich gut? Wofür brenne ich? Welche Werte sind mir wichtig? Und in welchem Umfeld kann ich meine Stärken sinnvoll einbringen?
Das eigene Profil schärfen
Gerade Studierende mit vielseitigen Lebensläufen oder sogenannten Portfolio-Karrieren profitieren davon, ihre Erfahrungen klar einzuordnen und ihren persönlichen Mehrwert sichtbar zu machen. Praktische Erfahrungen, überzeugende Bewerbungsunterlagen und ein früh aufgebautes Netzwerk spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Unterstützung durch die Student Services
Genau hier setzen die Student Services der FH Graubünden mit ihren Angeboten zur Karriereplanung an. Neben Einzelberatungen und Workshops unterstützen Formate wie die «Lange Nacht der Karriere», «Careers und Beers» oder das Mentoringprogramm den Austausch mit Unternehmen, Alumni oder erfahrenen Fach- und Führungspersonen sowie die persönliche Standortbestimmung.
Mentoring als Orientierungshilfe
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Mentoringprogramm der FH Graubünden, das seit rund 15 Jahren Studierende im letzten Studienjahr begleitet. Berufserfahrene Fach- und Führungspersonen geben dabei Einblicke in die Praxis, teilen ihr Wissen, öffnen Türen zu Netzwerken und unterstützen bei Fragen zur Positionierung und Laufbahnplanung. Gerade in einem komplexer gewordenen Arbeitsmarkt schafft Mentoring Orientierung, stärkt die Sichtbarkeit und erleichtert den Zugang zur Berufswelt.
Aktiv Chancen gestalten
Unsere wichtigste Botschaft an Studierende: aktiv werden. Chancen suchen statt abwarten. Gespräche führen, Kontakte knüpfen und offen bleiben für unterschiedliche Wege. Denn der erste Job ist selten das endgültige Karriereziel – aber oft der entscheidende erste Schritt.
Weitere Blogs der FH Graubünden gibt es hier zu lesen.
Prof. Dr. Gian-Paolo Curcio und Nicole Albertin haben vor einiger Zeit in einem Radio-Interview über den Berufseinstieg von Studierenden gesprochen. Dabei gaben sie Einblicke in die Herausforderungen und Chancen auf dem heutigen Arbeitsmarkt für Hochschulabsolvent:innen. In diesem Blogbeitrag greift Nicole die wichtigsten Themen des Gesprächs auf und vertieft diese aus ihrer Sicht.